Wohlmeinend in Schieflage regiert

Seit den von Größenwahn und Panik zerfressenen Hirnen der Regierenden immer neue irrwitzige Maßnahmen zur Eindämmung von Corona entweichen, fragt sich der normale Bürger häufiger, wer finanziell für all die angerichtete Zerstörung aufkommen soll.

Diese Frage ist natürlich rein rhetorisch, da zumindest dem arbeitenden und daher Steuern und Abgaben leistenden Teil der Gesellschaft klar ist, dass dies künftig mit noch mehr Steuern und Abgaben zu bezahlen ist, so man denn die Arbeit behält. In unserer Straße sind die ersten Opfer der gegenwärtigen Politik zu beklagen, ein junges Paar mit Kind wurde durch Kurzarbeit in die Arbeitslosigkeit gepuffert und konnte sich das hiesige Dach über dem Kopf nicht mehr leisten.

Eine im weiten Feld des Tourismus und der Mobilität arbeitende Familie ist durch Kurzarbeit auf unabsehbare Zeit auf der einen und Arbeitsplatzverlust auf der anderen Seite auf unter 60% des bisherigen Einkommens gesackt und gehört doch noch zu den glücklicheren Kandidaten.

Ganze Wirtschaftszweige liegen brach und werden im langsamen Sterben noch viele weitere Opfer im wirtschaftlichen Getriebe mitreißen. So wurde von sorgenvoll blickenden und an unsere Vernunft appellierenden Politikern von der Regierungsbank bis in den letzen Winkel der Lokalpolitik zu unserem Wohle eine Lawine des wirtschaftlichen Untergangs losgetreten.

Und ein Sozialdemokrat, der mit vollen Händen das von anderer Leute Arbeit erwirtschaftete Geld aus den offenen Fenstern des Corona Absurditätenkabinetts wirft, empfindet sich selbst mit lebenslang sicheren monatlichen Bezügen von zur Zeit etwa 16.000 Euro nicht als reich.

In dem Buch „Die Seele des Westens“ von Vishal Mangalwadi bin ich gestern im Kapitel über die „Sozialistische Nachahmung des privaten Erfolgs“ auf folgende Zeilen gestoßen, die den aktuellen Irrsinn sehr treffend beschreiben:

Hinter dem Gedanken, dass nicht freiwillige Institutionen, sondern der Staat sich um die Menschen kümmern sollte, standen gute Absichten. Der Staat schöpft den Reichtum derer ab, die ihn erzeugt haben, und kümmert sich um jeden von der Wiege bis zur Bahre. Den Bürgern ihren Wohlstand abzunehmen, war natürlich leicht. Staaten sind jedoch nicht daraufhin strukturiert, mit dem Geld anderer Leute Wohlstand zu generieren. Skrupellose und arrogante Herrscher neigen dazu, sich mithilfe öffentlicher Mittel selbst ein Denkmal zu setzen. Sie verschwenden das Geld, auch wenn sie es nicht direkt plündern.

Vishal Mangalwadi. Die Seele des Westens: Wie Europa schöpferisch bleibt:
Die Bibel als Brücke zwischen Wahrheit und Toleranz (German Edition) .
Fontis-Verlag Basel. Kindle-Version.